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Die ZH-Auswärtstips für Kiel

In genau einer Woche gastieren unsere Zebras bei den Kieler Störchen. Mathias von Calcio Culinaria hat exklusiv für uns ein paar To-Do's für Kiel zusammengestellt. Wir sehen uns dann Samstagabend am Strand.

Ahoi, liebe Zebras,

erst einmal herzlichen Glückwunsch, dass ihr es geschafft habt, endlich mal im Frühling in Kiel zu spielen. Da ist der Regen und der Wind etwas wärmer, als bei euren letzten Auswärtsspielen an der Förde. Dann hoffe ich für euch, dass Torsten Lieberknecht nicht zweimal innerhalb von 12 Monaten in Kiel absteigt. Hüstel...

Damit sich der Trip in den hohen Norden aber auf jeden Fall lohnt, gibt es von Calcio Culinaria ein paar Tipps für die Landeshauptstadt. Kiel wurde von der `11Freunde´ mal mit Gelsenkirchen verglichen, was auf die Innenstadt vielleicht auch zutrifft. Vorteil Kiel: Durch die Förde kann man es hier gut aushalten. Auch die Attraktionen liegen am Wasser: Das Schifffahrtsmuseum, das Aquarium des GEOMAR-Instituts oder das Marine-Ehrenmal und das U-Boot in Laboe. Letzteres kann man schick mit einem der Fördedampfer erreichen. Wem das alles zu viel Kultur ist, kann sich auch einfach mit einem feinen Dosenbier an die Förde packen und den Blick auf die Portalkräne der HDW genießen.

Wer etwas länger im Norden verweilt und das Glück hat, dass das Wetter gar nicht sooo norddeutsch ist, für den gibt es nur eins: Strände, Strände, Strände. Am dichtesten zur Innenstadt und gut mit dem Bus zu erreichen (Linien 91, 501 und 502) liegt Falkenstein, wo am Abend auch gerne mal gegrillt wird. In Schilksee kann man wunderbar vom Strandkorb aus Segelschiffe beobachten, genau wie in Strande. Etwas weiter weg, aber dafür kilometerlang besten Sand bieten die Strände am Ostufer: Laboe, Heidkate und Schönberger Strand.

Essentechnisch empfehlen wir gerne einen Abstecher aufs Kieler Ostufer, das Revier der `Kneipenterroristen´ und außerdem ein bisschen das Marxloh von Kiel. In Gaarden (bekannt aus dem Tatort „Wir Kinder aus Gaarden") gibt es allerdings auch diverse richtig gute Kebap-Läden (Türkisch, Syrisch, Arabisch – Hauptsache Grillfleisch).

CCKs Fab Four Dönerläden:

Öz Maras (Elisabethstraße/Ecke Johannesstraße)

Kervan (Vinetaplatz 5)

Özlem (Kaiserstraße/Ecke Medusastraße)

Agora (Elisbethstraße 30)

Die Kieler Burger-Meile ist übrigens die Gutenbergstraße, wo John's Burger, Kitty Rock und das Gutenberg kultiviertes „Fast Food“ bieten. Wem eher nach norddeutscher Küche ist (Fisch), der sollte auf jeden Fall nach Holtenau ins Schiffercafé am Tiessenkai. Hier gibt es zu Fischbrötchen und Bier einen entspannten Blick auf die Schiffe, die in den Kanal eingeschleust werden.

Wer das Bier ohne Fisch genießen will, kann entweder in der Klosterbrauerei am Alten Markt oder in der Lille Brauerei (Eichhofstraße) einkehren. Bis spät in die Nacht gibt es ein gepflegt Gezapftes auch noch im Club 68 in der Ringstraße. Dessen Besitzer Holger Henze hat einen roten Porsche und ist ewiger Rivale von Brösel aka. Werner, also dem aus den Filmen. Weltklasse im „Club“ sind die alten LKW-Sitze an den Fenstern, in denen der Gast bis um 3 Uhr versinken kann. Wer danach noch weiter will, kann entweder in die Bergstraße (Diskotheken, in denen man auch gerne mal am Boden festklebt) oder „an die Küste“ (Rotlichtviertel). In der Kaskade kann man zwischen Touristen, Prostituierten, Rockern und einigen „Gestrandeten“ bis zum Sonnenaufgang oder länger über das Leben philosophieren - und Bier trinken natürlich.

Egal welche Tageszeit - eine Konversation besteht aus „Moin“ und der Erwiderung „Moin“. Alles andere ist Gesabbel. Ein „Hömmahassulackgesoffen“ wird gar nicht verstanden.

In diesem Sinne: Gutes Spiel und die drei Punkte bleiben in Kiel.

Autor: Marcel Eichholz
Datum: 28.04.2019
gelesen: 143 mal

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