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"Gepflegt eskalieren, statt diskriminieren!"

Beim Spitzenspiel der 3. Liga empfängt der MSV Duisburg am kommenden Samstag, den 22. Februar, den SV Waldhof Mannheim im Duisburger Wedaustadion.

Bevor der Ball am Samstag jedoch rollen wird, gibt es zunächst eine gemeinsame Aktion aller Drittligisten auf dem Rasen. „Rote Karte für Rassismus“ - nach den Vorfällen in Münster und Gelsenkirchen an den vergangenen Spieltagen ist das Thema erneut omnipräsent im deutschen Profifußball. „Mein Respekt für die Reaktion der Münsteraner Anhänger“, lobte MSV-Pressesprecher Martin Haltermann die Preußen-Fans, die den vermeintlichen Übeltäter festhielten und der Polizei übergaben und rief für die Zukunft „Gepflegt eskalieren, statt diskriminieren!“, aus.

„Ich liebe diese Mannschaft“

Nach zuletzt eher unbefriedigenden Ergebnissen auf Duisburger Seite, betonte Lieberknecht was die Mannschaft bislang erreichen konnte. „Ich liebe diese Mannschaft! Sie ist zwar sehr unerfahren und insgesamt mit wenig Drittliga-Erfahrung, aber sie spielen mit voller Leidenschaft und mit Herz“, lobte der Trainer sein Team. Daher gilt es nun, den Fokus wieder auf das zu richten, was die Zebras am besten können: konzentriert trainieren, das eigene Fußballverständnis auf den Rasen bringen & die Fans begeistern.

Lieberknecht arbeitete mit seiner Mannschaft zudem intensiv im mentalen Bereich. Das „Freimachen von der Tabellensituation“ und „keine Angst vor Fehlern oder ins Dribbling zu gehen“, waren hier Themenschwerpunkte. Die zuletzt etwas abhanden gekommene Freude an Offensivaktionen soll gegen die starken Mannheimer wieder zu den Duisburger Tugenden gehören.

Seit 29 Spielen auswärts ungeschlagen

„Waldhof macht keinen Unterschied, ob sie daheim oder auswärts spielen“, analysierte Lieberknecht die Auswärtsstärke des Gastes. Seit nunmehr 29 Spielen waren die Mannheimer saisonübergreifend auswärts nicht zu bezwingen, aber „jede Serie kann auch mal reißen und wir wollen unbedingt den ersten Heimsieg in diesem Jahr einfahren“, lässt Lieberknecht keinen Zweifel an der Marschrichtung seiner Zebras für die anstehende Partie aufkommen.

Laut Meldung des Kicker gibt es in Mannheim zur Zeit allerdings eine ganz andere Baustelle. Bei zahlreichen Spielern soll die Vertragslage für die kommende Spielzeit noch unklar sein. Ob dies die Mannschaft jedoch beeinflusst, darauf will Lieberknecht indes nicht bauen. „Ich denke, dass so etwas eine Mannschaft eher zusammenschweißt, als sie von der Rolle zu bringen.“ Ganz egal wie der Effekt auf die Mannschaft auch sein mag, am Samstag heißt es für beide Mannschaften 90 Minuten Vollgas zu geben und die drei Punkte zu sichern.

Autor: Marcel Eichholz
Datum: 20.02.2020
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