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"Sieg einfahren"

Nach der unnötigen Niederlage am vergangenen Wochenende bei 1860 München richtet der MSV nun den Blick konzentriert nach vorn. Gegen den Tabellenletzten aus Jena sind die Zebras jedoch zum Siegen verdammt, um die Spitzenposition in der Liga zu verteidigen. Die Konkurrenz hat gestern alles dafür getan nicht am MSV vorbeizuziehen, nun müssen die Blau-Weißen im Heimspiel nachlegen.

Heimspiel ist auch das Stichwort für Cheftrainer Torsten Lieberknecht, der mit seiner Mannschaft an die Heimstärke der bisherigen Saison anknüpfen will. Erreichen möchte er das durch ein zielstrebiges Ballbesitzspiel, um den Gegner permanent unter Druck zu setzen. Ein Schlüsselelement hierfür liegt auch im kleinen Kader. „Wir müssen hoffen, dass sich keine weiteren Langzeitverletzungen einstellen. Dann können wir mit dem Kader die intensiven Wochen, die vor uns liegen, gut überstehen“, blickt Lieberknecht besorgt auf das hohe Pensum.

„Wir haben Respekt vor Jena. Sie haben viel zu verlieren und wir müssen konzentriert an die Sache herangehen“, betont der Duisburger Cheftrainer die Wichtigkeit der Partie. „Die Mannschaft ist voller Motivation und möchte den Ausrutscher aus München überwinden“, stellt er seiner Elf ein gutes Zeugnis aus. Eine Niederlage wegzustecken und wieder aufzustehen macht diese Mannschaft aus, auch wenn sich die junge Elf noch in der Entwicklung befindet und Erfahrungen sammeln muss. Wichtig ist für Lieberknecht der Lerneffekt, den er aber sieht. Trotz alledem fiel die Quintessenz bereits im ersten Satz des Trainers auf der Pressekonferenz: „Sieg einfahren!“

Im Ausblick auf die noch anstehenden Partien betonte Lieberknecht erneut, dass es für ihn keine gesetzte erste Elf gibt, sondern er stets Anpassungen im Hinblick auf den Gegner vornehmen wird. Ein Konzept, welches er bereits seit Saisonbeginn anwendet und das der Mannschaft oft den nötigen Vorteil gebracht hat, um mit den drei Punkten das Spiel zu beenden. Möglicherweise können dann auch Vincent Gemablies und Yassin Ben Balla nach ihren kurzfristigen Verletzungen wieder ins Spielgeschehen eingreifen.

Autor: Marcel Eichholz
Datum: 03.06.2020
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