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Zebras wollen dreifach punkten

In Zeiten von Englischen Wochen en masse geht es Schlag auf Schlag weiter. Nach dem starken Punktgewinn gegen den F.C. Hansa Rostock am vergangenen Samstag müssen die Kicker des MSV Duisburg bereits morgen beim FC Viktoria Köln 1904 e.V. antreten. Unter normalen Umständen mit Sicherheit ein Spiel, bei dem mehr Duisburger Anhänger als Kölner im Stadion gewesen wären, aber es sind nunmal keine normalen Umstände und ein weiteres Geisterspiel steht an.

Von einer taktischen Umstellung von Torsten Lieberknecht gegen Rostock hat der junge Darius Ghindovean, der nicht nur zu seinem Profi-Debüt kam, sondern sogar von Beginn an auf dem Rasen stand, profitiert. „Er wurde von mir mutig aufgestellt, weil ich mit zwei nominellen 10ern spielen wollte und er hat seine Aufgabe sehr gut gelöst. Für sein junges Alter von nur 18 Jahren ist er sehr weit, muss aber natürlich noch viel lernen. Er setzt sehr gut um, was wir ihm mitgeben“, gibt es ein Extralob vom Trainer für Ghindovean nach seinen ersten 45 Minuten in der ersten Mannschaft der Zebras.

Im Hinblick auf das nächste Spiel erwartet Lieberknecht einen starken Gegner für seine Zebras. „Ich empfinde Viktoria Köln gerade in der Offensive als sehr flexibel. Zudem erwartet uns eine der stärksten Mittelfeldreihen. Es gibt eine klare Handschrift des Trainers und es wird versucht, vieles spielerisch zu lösen“, analysiert Lieberknecht den kommenden Gegner der Zebras. Die Viktoria hat sich in ihrem Premierenjahr in der Dritten Liga solide entwickelt und strebt nun nach Höherem. Zahlreiche Verletzungssorgen haben aber in diesem Jahr die Mannschaft ausgebremst und man findet sich im Niemandsland der Tabelle wieder.

Personallage mit leichter Entspannung

Es bleiben weiterhin einige Fragezeichen beim Personal. Die Spieler, die zuletzt verletzungsbedingt gefehlt haben, werden final erst am morgigen Tag entscheiden können, ob sie für das Spiel fit sind. Die letzte Entscheidung fällt somit beim Vormittagstraining der Duisburger in Vorbereitung auf das Spiel am Abend. Lieberknecht sieht aber eher die Herausforderung in der Kadersituation: „Das sind die Momente, die ich sehr liebe, da du als Trainer gefordert bist. Wir lamentieren nicht, sondern nehmen die Situation an“, erklärt der Trainer vor dem wichtigen Spiel in Köln.

Autor: Marcel Eichholz
Datum: 22.06.2020
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