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Lieberknecht erwartet ausgeglichene Liga

Für den MSV Duisburg startet die Saison am Samstag (14 Uhr) mit einem Auswärtsspiel beim F.C. Hansa Rostock. Der Duisburger Chef-Trainer Torsten Lieberknecht erwartet eine schwierige Aufgabe für seine Mannschaft und sieht in Hansa einen Konkurrenten um die Aufstiegsränge.

„Der FC Hansa hat mit seiner Mannschaft den gleichen Anspruch wie wir auch. Sie wollen oben mitspielen und am Ende aufsteigen. Vom Potenzial erwarte ich ein schwieriges Spiel, gerade mit den Fans im Rücken“, erklärte das Leit-Zebra.

„Wir wollen eine bessere Saison spielen als die Vergangene“, betonte Lieberknecht bei der virtuellen Medienrunde vor dem Auswärtsspiel in Rostock. „Gerade die dritte Liga hat gezeigt, dass sie zum Ende hin extrem lang werden kann. Das ist es worauf ich schaue, aber natürlich wollen wir auch gut in die Liga kommen“, schilderte der Trainer die Herausforderungen im Spielbetrieb.

MSV muss oben angreifen

Das Ziel der Saison lautet zwar nur oben mitspielen, dass es für den MSV Duisburg aber womöglich existenziell ist aufzusteigen, ist kein großes Geheimnis. Vor einigen Tagen erst ließ Geschäftsführer Peter Monhaupt wissen, dass die Spielzeit lediglich bis zum Winter durchfinanziert sei. Die Teilzulassung von Zuschauern dürfte bei den Verantwortlichen für erste Entspannung sorgen, als feste Einnahme kann sie aber nicht kalkuliert werden.

Aus sportlicher Sicht erwartet der Duisburger Coach erneut eine ausgeglichene Liga mit mehreren Clubs, die um den Aufstieg spielen werden. Neben seiner Mannschaft nennt Lieberknecht hier insbesondere den 1. FC Kaiserslautern, den KFC Uerdingen und den TSV 1860 München. Auch die Zweitvertretung des FC Bayern München ist als amtierender Meister nicht zu unterschätzen.

Stoppelkamp fällt weiterhin aus

Bei der Aufstellung kann der MSV-Übungsleiter fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich die Langzeitverletzten Cem Sabanci (wartet auf eine weitere OP) und Joshua Bitter (steigt in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining ein) fehlen weiterhin. Schwer wiegt zudem der Ausfall von Kapitän Moritz Stoppelkamp, der noch immer an den Folgen einer Virusinfektion laboriert.

Autor: Marcel Eichholz
Datum: 18.09.2020
gelesen: 5728 mal

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