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MSV Duisburg muss seine Defensivschwäche abstellen

Unter Trainer Pavel Dotchev lief es für den MSV Duisburg in der 3. Liga zuletzt sehr gut. Mit drei Siegen im Rücken reisten die Zebras unter der Woche zum Aufsteiger 1. FC Saarbrücken, kassierten dort eine derbe 1:4-Klatsche. Am Samstag ist der TSV 1860 München in Duisburg zu Gast (Anpfiff 14 Uhr). Die schwächelnde Duisburger Abwehr bekommt es dann mit einer extrem starken Offensive zu tun.

MSV offenbart Abwehrschwäche

Am Mittwochabend offenbarten sich alte Probleme für Pavel Dotchev. Vorne hui, hinten pfui! - ließe sich die Leistung seiner Mannschaft wohl am ehesten beschreiben, auch wenn an der Effektivität im Torabschluss sicherlich noch die ein oder andere Stellschraube justiert werden kann. Vier weitere Gegentore kamen auf das Konto der Meidericher hinzu, sodass mit nun mehr 44 kassierten Treffern die schlechteste Abwehr der Liga aus Duisburg kommt.

„Wir haben in Saarbrücken zu einfache Gegentore bekommen“, sagt auch Dotchev nüchtern. „Ich sehe die Probleme in der Abwehr, aber ich habe keine Zeit, zu experimentieren. Wir müssen die Situation annehmen, wie sie ist“, führte er weiter aus. Somit dürften am Samstag auch dieselbe Abwehrformation auf dem Rasen des Wedaustadions stehen, die dann eine echte Mammut-Aufgabe zu bewältigen hat.

Standard-Könige 1860

Die Löwen sind in der Offensive gleich doppelt gefährlich: Sturm-Tank und Ex-Zebra Sascha Mölders „macht aus keiner Torchance ein Tor und ist mit allen Wassern gewaschen“, warnt der Duisburger Übungsleiter. Zurecht steht der 35-jährige Angreifer mit 15 Treffern an der Spitze der Torschützenliste. Auch die Sympathie zu seinem Heimatverein wird ihn nicht davon abhalten, weitere Treffer hinzuzufügen.

Zudem ist 1860 auch die beste Mannschaft der Liga nach Standards. Schon 16 Treffer gelangen den Münchnern nach einem ruhenden Ball. Auf die MSV-Defensive kommt ein hartes Stück Arbeit zu. Vor allem die Kommunikation untereinander war zuletzt ein Schwachpunkt, wie Innenverteidiger Dominik Schmidt nach Abpfiff in Saarbrücken feststellte.

Fokus auf Regeneration

Das Duell zwischen den Zebras und den Löwen steht für den MSV am Ende einer kräftezehrenden Englischen Woche. Dotchev betonte, dass der Fokus im Training auf Regeneration und Frische liege, taktische Vorgaben hauptsächlich aus einem Videostudium möglich seien. Trotzdem gibt Dotchev eine klare Marschroute vor: „Wir werden uns nicht verstecken, sondern bis zum Schluss kämpfen und selbstbewusst auftreten. Alles andere akzeptiere ich nicht!“

Autor: Marcel Eichholz
Datum: 05.03.2021
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