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Du bist hier: Home > News > Aktuelles im ZebrastallDotchev vor emotionaler Rückkehr

Wenn am Samstag um 14 Uhr der Anpfiff im Kölner Höhenberg ertönt, steht für Pavel Dotchev zwar das sportliche Geschehen auf dem Rasen im Fokus, emotional birgt das Spiel für ihn allerdings eine ganz besondere Komponente: Nur wenige Wochen nach seiner Entlassung in Köln kehrt er nun mit den Zebras zurück an seine alte Wirkungsstätte.

"Ich habe immer noch gute Freunde dort. Die Situation, auf einen meiner Ex-Vereine zu treffen, habe ich oft genug erlebt. Ich bin Profi genug, um das auszublenden und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren“, erklärt Dotchev auf der virtuellen Medienrunde vor dem Aufeinandertreffen der beiden Teams. „Ich fühle mich wohl in Duisburg“, betont er zusätzlich. Nur wenige Tage lagen im Januar zwischen seiner Freistellung in Köln und dem Anheuern in Meiderich. Sein Debüt an der Seitenlinie ließ durch einige Spielausfälle aber auf sich warten.

Unter Dotchev hat sich der MSV endlich gefangen und drei der vergangenen vier Partien siegreich bestritten. Als Konsequenz findet sich der Spielverein über dem Strich wieder und könnte bei einem weiteren Erfolg am Wochenende einen weiteren Platz in der Tabelle klettern, an der Viktoria vorbeiziehen und weitere Distanz zu den Abstiegsrängen aufbauen. Dazu baut Dotchev auf die zuletzt gezeigte Stärke in der Defensive. „Gegen 1860 haben wir als komplette Mannschaft sehr gut verteidigt“, sagt der 55-Jährige.

Auf Defensivleistung aufbauen.

Gegen eine der offensiv stärksten Teams der Liga gab es kein weiteres Gegentor für den MSV, Leo Weinkauf behielt einmal mehr eine weiße Weste. Vorne sicherte Kapitän Moritz Stoppelkamp den Meiderichern die drei Punkte, als er eiskalt vom Punkt verwandelte. Auf eine kompakte Defensive wird es auch am Samstag ankommen. „Unter Olaf Janßen hat die Viktoria ein aggressives Pressing gegen den Ball etabliert und zwingt den Gegner oft zu frühen Fehlern“, analysiert Dotchev die Arbeit seines Nachfolgers. Aus diesem Grund ließ er sich auch nicht entlocken, ob er mit derselben Abwehr-Formation beginnen wird.

Klar ist: Ein Umbau in der Offensive ist unausweichlich. Nach der Verletzung von Federico Palacios muss Dotchev umbauen. Chancen auf einen Startelf-Einsatz eröffnet er Connor Krempicki und Darius Ghindovean: „Die beiden können auf der Position spielen, aber auch Leroy Mickels und Moritz Stoppelkamp könnten hier eingesetzt werden.“ Wie die Formation am Ende aussehen wird, wird sich wohl erst kurz vor Anpfiff entscheiden. Denn auch das Auswärtsspiel in Halle ist bei Dotchev bereits im Hinterkopf. „Für uns geht es schon am Dienstag weiter, da werde ich auch die Belastungssteuerung berücksichtigen müssen“, unterstrich Dotchev seine Gedanken.

Autor: Marcel Eichholz
Datum: 11.03.2021
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