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Mit breiter Brust nach Ostwestfalen

Pavel Dotchev wird direkt zu Beginn der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem Sportclub Verl am Samstag deutlich: „Wir sind der MSV und wir wollen gewinnen!“ Balsam für die Ohren der MSV-Anhänger, denn zu oft in der Vergangenheit hat sich der MSV kleiner gemacht, als er ist.

„Wir müssen als Mannschaft gut funktionieren. Deshalb war die Länderspielpause für uns auch sehr wichtig“, erklärt der 55-Jährige. „Wir haben die Zeit in der Pause genutzt, um an den Sachen zu arbeiten, die uns noch Probleme machen“, führt er weiter aus. Die Probleme macht er weiterhin in der Defensive aus. Auch der Ausfall von gleich drei Innenverteidigern verkleinert die Sorgenfalten auf der Trainerstirn nicht unbedingt.

Stefan Velkov, Dominic Volkmer und Niko Bretschneider fehlen in der Duisburger Hintermannschaft. Im Test gegen den SC Paderborn setzte Dotchev deshalb auf Joshua Bitter in der Innenverteidigung und David Tomic als Außenverteidiger. „Ich wollte mir das einmal anschauen, um einen Plan B zu haben“, sagt der Coach. So hat er zumindest eine Alternative in der Hinterhand, sollte es weitere Ausfälle zu beklagen geben.

Verl überrascht die Liga

Für Dotchev ist der SC Verl die Überraschungsmannschaft der Saison: „Sie haben eine wirklich konstante Spielzeit absolviert und wurden von vielen Gegnern unterschätzt“, betont er. „Ihr Spiel ist sehr laufintensiv und sie gehen sehr früh auf den Gegenspieler. Das habe ich mit meiner Mannschaft besprochen und wir wollen dem entgegenwirken“, führt er weiter aus. Denn: „Wir sind der MSV und wir wollen gewinnen!“

Für den ganz großen Coup und den direkten Durchmarsch dürfte es für die Ostwestfalen nicht mehr reichen. Zwölf Punkte beträgt mittlerweile der Rückstand auf den Relegationsplatz. „Sie haben sich in der Winterpause noch einmal gut verstärkt und sich wohl mehr ausgerechnet. Das hat im Endeffekt nicht geklappt und jetzt können sie ganz befreit aufspielen“, meint Dotchev. Für den MSV stehen noch neuen Spiele auf dem Programm, an deren Ende dann auch der Klassenerhalt stehen dürfte. Die Tendenz unter Dotchev zeigt jedenfalls deutlich nach oben.

Autor: Marcel Eichholz
Datum: 01.04.2021
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