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Nachlegen gegen Dynamo

Am Mittwoch reist der MSV Duisburg zum Nachholspiel nach Dresden. Der 3:0-Auswärtserfolg am Wochenende verleiht den Zebras noch einmal einen ordentlichen Anstieg des Selbstbewusstseins, sodass gegen Dynamo Dresden nachgelegt werden soll.

Sieg steigert Selbstbewusstsein

Eine überzeugende Leistung zeigten die Elf von Coach Pavel Dotchev in Wiesbaden. „Der Sieg war enorm wichtig für uns und hat uns ordentlich Selbstbewusstsein gegeben“, sagt Dotchev am Montagvormittag. Zuvor hatte die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt vorgelegt und die Zebras unter Druck gesetzt. Auf dem Platz gaben die Meidericher dann die passende Antwort und zerlegten Wiesbaden mit 3:0.

Gegen Dresden erwartet Dotchev eine echte Wundertüte. Die Sachsen zogen am Sonntag die Reißleine und trennten sich nach vier Partien ohne Sieg und eigenen Torerfolg von Trainer Markus Kauczinksi. Nur einen Tag später stellten sie mit Alexander Schmidt bereits den Nachfolger vor, der zuletzt bei Türkgücü München an der Seitenlinie stand. Aber Dotchev weiß auch, dass ein Trainerwechsel kein Allheilmittel ist: „In so kurzer Zeit kann man als Trainer gar nicht viel verändern. Ein wenig Arbeit im mentalen Bereich und ein paar kleinere Anpassungen sind drin“, verrät der 55-Jährige.

Kamavuaka fehlt gelbgesperrt

Zudem muss Dresden weiterhin den Ausfall von zehn Spielern kompensieren. Auf Seiten des MSV ist bereits klar, dass für Wilson Kamavuaka Ersatz gefunden werden muss. Der Torschütze aus Wiesbaden kassierte seine zehnte gelbe Karte und muss im kommenden Spiel pausieren. „Ich habe noch keine Entscheidung getroffen, wer Wilson ersetzen wird. Mit Max Jansen und Connor Krempicki habe ich zwei gute Alternativen im Kader.“, erklärt Dotchev. Auf einen weiteren Einsatz von Beginn an dürfte sich Leroy Mickels freuen. „Leroy hat in Wiesbaden eine sehr gute Leistung gezeigt und er wird wohl auch in Dresden in der Startformation stehen“, führt der Duisburger Coach weiter aus.

An der Zielsetzung hat sich nichts geändert: „Wir wollen möglichst schnell die notwendigen Punkte sammeln, um Planungssicherheit zu haben“, betont Dotchev. Als Wunsch äußert der Trainer, dass seine Mannschaft an die Leistung aus Wiesbaden anknüpfen solle. Und als Orakel hat er bereits seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Vor dem Duell in Wiesbaden prognostizierte er eine 3:0 Führung zur 75. Minute. Seine Elf schaffte es sogar vier Minuten schneller.

Autor: Marcel Eichholz
Datum: 26.04.2021
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